




Französische Rohmilchkäse € 6,50
Serranoschinken & Coppa di Parma € 6,00
Elsässer Flammkuchen € 5,00
Ruccola Salat mit Kirschtomaten, sommerlichen Kräutern
und Parmesandressing € 6,50
Couscous mit roter Minze, gelber Zuchini
und Möhren mit African Zulu Curry und
gebratenen Putenspießen € 7,00
Zitronen - Meloneneis pro Kugel € 1,00
Weinpunkt punktet mit Top-Weinen und guter Unterhaltung
Neuer Betreiber will Veranstaltungskonzept ausbauen
Hattenheim, 11/2007. Seit 7. November ist Benjamin Gillert neuer Betreiber im "Weinpunkt" in Hattenheim.
Mit dem ausgebildeten Sommelier und Caterer haben sich die beiden Winzer Norbert Barth und Hans Lang einen Weinfachmann ins Haus geholt, der neben der Liebe zum Wein eine solide Ausbildung mitbringt.
Gemeinsam wollen sie jetzt die Erfolgsgeschichte der etwas anderen Vinothek fortschreiben. "Wer uns einmal entdeckt hat, der kommt immer wieder", davon ist Gillert schon nach wenigen Tagen an der Weinfront überzeugt. Der junge Hallgartener hat sich viel vorgenommen. Fortan fungiert er als Motor und Macher im "Weinpunkt". Ganz besonders freut er sich auf die regelmäßigen Veranstaltungen, die Weinfreunde und solche die es werden wollen, ins kulinarische Bermuda-Dreieck von Hattenheim locken sollen. Der "Weinpunkt" ist ganz bewusst als kommunikativer Treffpunkt konzipiert. Hier kehrt man ein, und hier kauft man ein. Hier trifft man sich mit Freunden auf ein Glas (oder zwei), genießt kleine, aber feine Speisen und lässt sich beraten über das, was am besten zum geplanten Essen passt und lernt bei der Gelegenheit auch gleich ein paar neue (Wein) Freunde kennen.
Montags bis freitags ist von 16:00 Uhr - 22:00 Uhr und samstags und sonntags von 11:00 Uhr - 22:00 Uhr geöffnet.
Weine von Freunden für Freunde in kommunikativem Ambiente.
Neben den Weinen und Sekten von Norbert Barth und Hans Lang sind weitere gute Tropfen von Winzerkollegen aus ganz Deutschland im Angebot. Das Auswahl-Kriterium heißt VDP - VDP. Die Prädikatsweingüter. Nur wer die VDP-Qualitätskriterien erfüllt, kann Einzug halten im "Weinpunkt". Derzeit sind das neben Barth und Lang die Weine von 6 befreundeten Kollegen aus 6 verschiedenen Anbau-Gebieten. Hinzu kommt ein wechselndes Angebot von Accessoires rund um den Wein. Der spielt im "Weinpunkt" die absolute Hauptrolle. Was dazu auf den Teller wandert, ist Begleitmusik. Auf Top-Qualität darf man sich auch hier verlassen. Große Küche kommt auf Bestellung in den Weinpunkt.
In seiner modernen, frischen Gestaltung kommt der "Weinpunkt" bei jung und alt gut an. Die Symbiose von Tradition und Moderne ist gelungen. Benjamin Gillert freut sich, dass jetzt neues Leben in das alte Haus einkehren wird. Es gehört dem Hattenheimer Engelbert Ruppert, der ganz entscheidend mit dazu beigetragen hat, dass das Projekt "Weinpunkt" in die Tat umgesetzt werden konnte. Seiner Liebe zu außergewöhnlichen Möbelstücken aus den verschiedensten Jahrhunderten ist es zu verdanken, dass hier Mobiliar anzutreffen ist, das einmalig ist - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Investitionen, die getätigt werden mussten, um aus dem früheren Gasthaus Noll eine magnetische Location zu machen, waren gewaltig. Alle Räume hochwertig und in schlichter Eleganz ausgestalten. Sie tragen die stilsichere Handschrift einer Fachfrau, die viele Treffer gelandet hat: Eine elegante Weinbar, die einladend und nicht überladen wirkt. Dazu mehrere "Inseln", auf die man gerne zusteuert. Ob man Platz nehmen will oder ein schnelles Glas im Stehen trinken möchte, das bleibt den Gästen überlassen. Schöner und nützlicher Blickfang ist ein Vorhang aus Reben. Wer Terroir mit allen Sinnen begreifen will, lässt sich die Original-Erde aus der weltberühmten Lage Hattenheimer Wisselbrunnen durch die Finger rieseln. Ja, so fühlt sich Weingeschichte an! Eine Sektpräsentation zeigt, wie die Perlen in den Wein kommen, und wer Lust hat, mal in den Abgrund zu schauen, der wirft einen Blick in den beleuchteten Tief-Brunnen unter Glas. Ein ganz besonderer Hingucker ist auch der Boden aus portugiesischem Marmor. Sein warmer Ockerton mit den zahlreichen Farbeinschlüssen gefällt auf Anhieb. Um dem Hochwasser zu entgehen, hat man ihn angehoben. "Wir wollen unseren Gästen lieber Wein als Wasser anbieten", sagt Norbert Barth.
Hans Lang und Ehefrau Gabriele sind ganz verliebt in die Veranstaltungsräume des "Weinpunkts". Mit den Füßen auf dem Boden bleibt von der schlichten Ausgestaltung her Veranstaltungsraum Nummer 1 "Piccolo". Er grenzt gleich an den "Weinpunkt" an, befindet sich im Erdgeschoss und ist für circa 50 Personen ausgelegt. Über eine Treppe ist Veranstaltungsraum Nummer 2, der den Namen "Magnum" trägt, zu erreichen. Der Aufstieg lohnt sich, denn ein vergleichbares Ambiente findet sich wohl kaum im gesamten Rheingau. Der Raum, besser gesagt der Saal, ist mit hochwertigen Antiquitäten aus verschiedenen Stilepochen ausgestattet und bietet je nach Bestuhlung Platz für 100 bis 150 Personen. Die einzigartigen Möbelstücke, die in kleinen Gruppen beisammen stehen, und die Gesamt-Anmutung lassen schon beim Betreten des Raumes festliche Gefühle aufkommen. Wenn dann die Kerzen brennen und edle Tropfen in den Gläsern funkeln, dann fühlt man sich wie bei Hofe. Zukünftig wird es auch noch die Möglichkeit geben, im kleinen Gewölbekeller ein hochwertiges "Private Dinner" mit eigenem Privatkoch, für 6 - 8 Personen zu feiern.
Neben den großen und kleinen Festen des Lebens gibt es heute bereits ein regelmäßiges Veranstaltungs-Angebot, das ausgebaut werden soll. Benjamin Gillert hat viel vor, und deshalb bleibt es spannend im Weinpunkt.
Ein Bericht von Lydia Malethon, Pr Profitable
www.weinpunkt-vinothek.de